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11 Openair- und Camping-Tipps für dein nächstes Festival

11 Openair- und Camping-Tipps für dein nächstes Festival

Freu dich auf den Openair-Sommer. Wochenenden voller Musik, netter Gesellschaft, Party, Campingspass und Schlammschlachten stehen dir bevor. Mit diesen 11 Tipps kannst du das Beste aus dem Festival rausholen.

In Gedanken bist du schon dort, inmitten der Meute, wohlig eingequetscht. Du stehst in der ersten Reihe, während einzig das Gittergerüst und die zehn Securities dich von deinem Idol auf der Bühne trennen. Du singst zwar falsch aber dafür lauthals und mit Leidenschaft mit.

Im Hippie-Kleidchen oder Onesie kurvst du später um das Festivalgelände, tanzt im Schlamm, feierst die Nächte durch und wachst am nächsten Morgen im falschen Zelt auf.

Auch wenn du zurzeit noch in der Bibliothek oder im Büro feststeckst, das Warten hat bald ein Ende. Die Festival-Saison steht vor der Tür!

11 Openair Tipps für Newbies, Profis und arme Schlucker

Egal, ob du zum ersten Mal ans Festival gehst oder schon zum gefühlt tausendsten Mal, egal ob du Student oder Banker bist, zu den Pfadfindern oder zu den Camping-Newbies zählst – mit diesen elf Tipps bist du für die Festivalsaison gewappnet:

Die wichtigste Camping-Regel

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1. Der Zeltplatz: das A und O

Dein Zelt ist dein Schlafzimmer, dein Zufluchtsort und dein Ruheort (naja, spätestens um 4:00 Uhr morgens sollte es ruhig werden). Wenn du beim Einlass das Festivalgelände stürmst und nach einem Stellplatz suchst, dann sei bedacht und wähle mit Sorgfalt:

  • Niemals am Hang: unbequemer geht’s nicht.
  • Niemals auf einer Mulde: Achtung Schlammloch.
  • Niemals neben dem Toi Toi: An den Gestank wirst du dich nicht gewöhnen.
  • Niemals neben dem Zaun: Der Zaun ist das inoffizielle Pissoir eines jeden Festivals.

Insider-Tipps für die Experten

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2. Heilmittel gegen Kater

Gemeint sind Getränke wie Gatorade, Powerade und Isostar. Sportler trinken sie, um den Körper mit Wirkstoffen wie Natrium, Kalium und Magnesium auszugleichen. Wer das Feiern als Sportdisziplin ansieht, sollte einen Vorrat an isotonischen Getränken mitbringen und nicht die ganze erlaubte Menge für Bier etc. ausschöpfen. Gatorade und Co. wirken bei Kater besser als Wasser und vertreiben die Übelkeit.

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3. Studiere das Musikprogramm

Natürlich gehst du nicht nur wegen der Party ans Openair, sondern auch wegen der Musik. Schau dir einige Wochen vorher das Programm akribisch an. Schau dir alle Bands online oder auf der offiziellen Festival-App deines Festivals an, hör dir die Musik an und mach dir eine Liste mit deinen Favoriten. Fast jedes Festival hat übrigens eine Festival-Playliste auf Spotify. Vielleicht entdeckst du beim Durchhören deine zukünftige Lieblingsband und du verpasst nichts am Festival. 

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4. Sharing is Caring

Bilde eine Allianz mit deinen Zeltnachbarn und startet eine Kollaboration. Teilt euer Essen und den Grillplatz und bereitet gemeinsam einen Festschmaus vor. Passt gegenseitig auf eure Zelte auf und helft euch aus, falls jemand was Wichtiges vergessen hat. Hey, das könnte der Beginn einer wunderschönen Freundschaft sein.

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5. Mach ein Handy-Backup

Wir wissen, an Openairs und Festivals kann es chaotisch zu- und hergehen. Mach einen Tag vor der Anreise besser ein Handy-Backup, im Fall, dass du dein Handy verlierst oder es dir geklaut wird. Das passiert nämlich schneller als man denkt. Und es wäre schade, wenn deine kostbaren Erinnerungsfotos und Kontakte verloren gingen.

Spartipps für Studenten und arme Schlucker

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6. Spar beim Essen

Eine Crèpe zum Frühstück, Dumplings zum Mittagessen und Curry am Abend – das kulinarische Angebot an Festivals ist verlockend. Doch wer über die vier Tage jede Mahlzeit am Stand bestellen will, muss in der Regel tief ins Portemonnaie greifen.

Dabei lassen sich mit einem kleinen Campingkocher und/oder Grill eine Vielzahl an Menüs zubereiten. Von Couscous-Salat und Pasta über Burger bis zur Schokoladenbanane. Wer die Esswaren nicht mitschleppen will, kann sich im M-Budget-Shop vor Ort eindecken.

Gemeinsam eine Mahlzeit kochen, schweisst die Festival-Clique zusammen und ist um einiges günstiger.

Wer nicht kochen mag und trotzdem Geld sparen will, findet in der M-Budget-Zone die günstigste Mahlzeit des Geländes: Einen Schinken-Käse-Toast oder Schoggi-Toast gibt es zum Beispiel für nur CHF 2.90.

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7. Spar bei den Getränken

Bier statt Cocktails, Hahnenwasser statt Süssgetränke. Da bei den meisten Festivals Tetra Pak erlaubt sind, kannst du auch Getränke abfüllen und mitnehmen. Und vielleicht schaffst du es ja auch, den einen oder anderen Drink spendiert zu bekommen.

Möchtest du trotzdem zwischendurch eine süsse, kalte Erfrischung, empfehlen wir dir den Sirup für CHF 1.90, den du in der M-Budget-Zone bekommst. Den gibt es in den Aromen Himbeer, Pink-Grapefruit und Holunder.

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8. Becher sammeln und Depot einsacken

Vor dir wirft eine Horde Feierwütiger achtlos leere Bierbecher auf den Boden und verschwindet. Deine Chance!

Sammle die Bierbecher ein und kassiere das Depot (meistens 1.– bis 2.– Franken). Die Umwelt dankt es dir, die Putzequipe freut sich auch und du machst nebenbei ein ordentliches Sackgeld.

Regen am Festival? Höchstwahrscheinlich!

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9. Plastiksäcke mitnehmen

Packe deine Kleider in Plastiksäcke. So sind sie vor Nässe geschützt. Ausserdem kannst du auf diese Weise die verdreckte Kleidung von der sauberen trennen.

Regenmantel vergessen? Keine Sorge, den kriegst du auch im M-Budget-Shop an allen Festivals, ausser am Openair Frauenfeld.

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10. Zeitungspapier für die Schuhe

Der gute alte Zeitungstrick: Falls deine Schuhe nass werden, kannst du sie mit Zeitung ausstopfen. So trocknen sie über Nacht.

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11. Zelteingang gegen Osten ausrichten

Pfadfinder-Trick Nr. 378: Nimm einen Kompass mit und stelle sicher, dass die Zeltöffnung gegen Osten ausgerichtet ist. Wieso? Der Wind, und folglich der Regen, kommt vom Westen her. Hast du den Eingang im Osten, regnet es dir nicht direkt ins Zelt und dein Bett bleibt länger trocken.

Bist du schon so aufgeregt, dass du gleich mit der Vorbereitung beginnen willst? Unsere Openair-Packliste hilft dir dabei, an alle (über)lebensnotwendigen Dinge zu denken.

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